Foto: Ottmar Arenz

Jens Klingmann im Kader der Deutschen Post Speed Academy



Das Warten hat ein Ende. Nun stehen sie fest, die sechs jungen Motorsportler, die in dieser Saison für die Deutsche Post Speed Academy antreten. Mit von der Partie auch der Leimener Jens Klingmann.

Stundenlanges Sichten von Starterlisten. Unangemeldete Besuche bei den Testfahrten der wichtigsten deutschen Nachwuchsrennserien. Die Analyse von Lebensläufen und die Bewertung der Rennerfolgen zig junger Motorsport-Talente. Und nicht zuletzt viele hitzige Diskussionen.

All das war nötig, um sie zu finden. Die sechs deutschen Nachwuchs-Motorsportler, die in der dritten Saison der Speed Academy in ihren Serien gegeneinander antreten werden. Um den Titel "Sieger der Deutsche Post Speed Academy 2006" und um insgesamt 240.000 Euro Fördergelder. Wie schon in den letzten beiden Jahren präsentiert die Speed Academy auch 2006 wieder einen hochkarätigen Fahrerkader mit großem sportlichem Potenzial.

Allen voran der Gesamtsieger der Speed Academy des vergangenen Jahres, Nico Hülkenberg, Meister der Formel BMW Deutschland und in dieser Saison einer der Titelanwärter im Recaro Formel 3 Cup. Dazu kommen die Vorjahresteilnehmer Peter Elkmann und Christian Vietoris. Elkmann wurde im vergangenen Jahr souverän Meister im Recaro Formel 3 Cup und geht dieses Jahr in der Formel 3 Euro Serie an den Start. Christian Vietoris ist wieder in der Formel BMW Deutschland dabei. Neu im Team der Speed Academy sind: Tim Sandtler tritt in der Formel 3 Euro Serie an. Jens Klingmann kommt vom Kartsport und fährt 2006 in der Formel BMW Deutschland. Dritter Neuzugang ist René Rast, der im Seat Leon Supercopa als einziger Tourenwagenpilot des Kaders startet.

Das Rennen um den Titel der Deutsche Post Speed Academy startet zwar erst am 1. April mit dem ersten Wertungszeitraum. Dennoch waren die sechs Kandidaten bereits jetzt gefordert. In Hockenheim mussten sich die Jungs bereits zwei Tage von ihrer besten Seite zeigen. Am ersten Tag standen Fotoshootings, Filmaufnahmen und Interviews mit Medienvertretern der Sportpresse auf dem Programm. Denn wer künftig im Motorsport die Nase vorn haben möchte, muss auch bei öffentlichen Auftritten punkten. Aber auch auf der Rennstrecke. So stand der zweite Tag in Hockenheim ganz im Zeichen des Fahrdynamiktrainings mit Porsche Carrera Cup-Meister 2005 und Juror Christian Menzel.



Datum: 05/04/2006
Autor: David Karich
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