Foto: Ottmar Arenz

ADAC Stiftung Sport fördert 2006 insgesamt 18 Talente



Die ADAC Stiftung Sport unterstützt in diesem Jahr 18 Piloten, indem sie den jungen Motorsportlern finanziell unter die Arme greift. Die Geförderten Piloten werden angeführt von Aaron Burkhard (Wallhausen), der in der Junior Rallye-WM bereits für Schlagzeilen sorgt ebenso wie Fabian Kalsow (Neustadt), der in der Motorboot-Formel-1 erfolgreich seine Runden dreht und 2005 dort bester Neu-Einsteiger wurde. Last but not least starten Max Nagl (Hohenpeißenberg) in der Motocross-WM und Max Neukirchner (Thalheim) in der Motorrad-Superbike-WM.

Schon traditionell wird ein viel versprechender Motorrad-Talentschuppen von der ADAC Stiftung Sport gefördert. Ihm gehören 2006 der ADAC-Junior-Cup-Sieger Marvin Fritz (Haßmersheim), der ehemalige Red Bull Junior Cup-Sieger Joshua Sommer, der ehemalige Mini-Bike-Champion Robin Lässer (Isny) sowie Steven Michels (Oberhausen) und Sebastian Eckner (Dresden) an. Dieses Quintett versucht sein Glück in der Int. Deutschen Motorrad-Meisterschaft (IDM). Als Super-Talent wird der erst 12 Jahre alte Ken Roczen (Mattstedt) nicht nur von Insidern gehandelt. Der Motocross-Rohdiamant startet im ADAC MX Junior-Cup und nimmt erneut an der Deutschen MX-Jugendmeisterschaft teil, die er schon zweimal für sich entscheiden konnte.

Der deutsche Rallyesport sucht seit Jahren den neuen Walter Röhrl. Die ADAC Stiftung Sport hilft dabei im Rahmen ihrer Möglichkeiten und fördert insgesamt drei Piloten. Neben Aaron Burkhart unterstützt sie in diesem Jahr Stefan Schneppenheim (Alpen) und Rudi Hachenberg (Wermelskirchen), die bei den ADAC Rallye-Masters starten und dort bereits positiv auf sich aufmerksam machten.

Das blau-weiße Logo der Stiftung ist 2006 auch wieder verstärkt auf der  Rundstrecke im Automobilsport anzutreffen. Peter Elkmann (Steinfurt) tritt in der Formel 3 Euro-Serie, Formel BMW ADAC-Sieger Nicolas Hülkenberg (Emmerich) im Formel-3-Cup, Pascal Kochem (Schwalbach) in der Formel Renault 3,5 World Series an. Rene Rast (Stolzenau) begann die Seat Leon Supercopa gleich einmal standesgemäß – mit einem Sieg. In der Formel BMW Deutschland fördert die ADAC Stiftung Sport Jens Klingmann (Leimen), der bereits einen Podiumsplatz ergattern konnte und in der Rookiewertung ganz vorne mitmischt. Auf dem Weg nach oben ist dort auch Jens Höing (Berlin).

Ohne eine breite Basis wäre die Hilfe der ADAC Stiftung Sport nicht möglich. Deshalb wurde 2004 ein Förderkreis ins Leben gerufen. Er steht allen Personen, Vereinen, Herstellern, Zulieferern und Organisationen offen. In den vergangenen Monaten traten wieder einige neue Mitglieder bei. Wilhelm Lyding, der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, registriert dies mit Genugtuung: "Wir freuen uns über jede Hilfe, die dazu beiträgt, unsere Stiftung zu stärken. Je besser sich unsere finanziellen Möglichkeiten darstellen, umso mehr können wir dem Motorsport und den Talenten mit Perspektive helfen."

Die ADAC Stiftung Sport wurde 1998 gegründet. Dem Stiftungsrat steht ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk vor, zu seinen weiteren Mitgliedern zählen Motorsport-Persönlichkeiten wie Prinz Leopold von Bayern oder Hans Stuck. Die grundsätzlichen Ziele der ADAC Stiftung Sport sind: Talente zu unterstützen, finanzielle Notlagen von schwer verletzten Amateur-Piloten zu lindern sowie Maßnahmen zur Unfallverhütung und Rettung im Motorsport zu fördern. So wurden zuletzt die Entwicklung eines neuen Kart-Sicherheitssitzes mit integriertem Überrollbügel und auch ein Kart-Auffahrschutz finanziell unterstützt.



Datum: 14/06/2006
Autor: David Karich
David Karich

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