Foto: Ottmar Arenz

Nächster Erfolg für Jens Klingmann für ALPINA in ADAC GT Masters



Erneut konnte Jens Klingmann am vergangenen Wochenende (16.-18. Oktober 2009) in der ADAC GT Masters jubeln. Der Leimener holte die Pole Position mit dem BMW ALPINA B6 GT3 und kam auf Platz zwei in Oschersleben.

Ohne Probleme begann das Rennwochenende auf dem 3,696 Kilometer langen Kurs in der Magde-burger Börde mit der schnellsten Zeit durch Jens Klingmann im 1. Freien Training. Auf Anhieb fuhr der 19-Jährige den giftgrünen BMW ALPINA B6 GT3 zur Bestzeit.

Und bei widrigen Bedingungen ging es im Qualifying so weiter. Als einziger unterbot Jens Klingmann mit 1.44,638 Minuten die magische Grenze von 1:45 Minuten und war sechs Zehntel schneller als sein Teamkollege Maxime Martin im Schwesterauto. „Im Regen sind wir sauschnell, das hat man auch im Freien Training gesehen“, so der Youngster, bei dem alles perfekt lief. Sein Partner im Auto, Andreas Wirth, kam mit einer Zeit von 1:45,086 Minuten auf Startplatz vier.

Bei Rennen 1 am Samstag über 60 Minuten ging Klingmann von der Pole Position ins Rennen. Doch gleich am Start hatte er mit Motoraussetzern zu kämpfen und konnte den Belgier Maxime Martin nicht halten, der das Rennen vor Klingmann gewann. „Ich habe versucht, den Rückstand möglich klein zu halten, und das Auto ins Ziel zu bringen. Der Doppelsieg ist ein tolles Resultat für BMW ALPINA“, gab Jens Klingmann der versammelten Presse zu Protokoll.

Teamchef Andreas Bovensiepen war natürlich überglücklich: "Der Schlüssel zu unserer guten Leistung im Regen war unsere ausgewogene 50/50 Gewichtsverteilung. Damit ist der B6 perfekt ausbalanciert, was gerade im Regen ein unschätzbarer Vorteil ist. Wir haben sehr hart für diesen Doppelsieg gearbeitet. Mein Dank gilt unserem gesamten Team, das unermüdlich gearbeitet hat, um diesen Erfolg möglich zu machen. Seit dem Saisonstart haben unglaublich gute Fortschritte gemacht."

Am Sonntag kam es zu Rennen 2 bei winterlichen Temperaturen. Andreas Wirth startete aus der zweiten Reihe und hatte erneut technische Probleme. Wirth konnte nicht die 100%ige Leistung aus dem Auto holen und fiel daher in der starken Sportwagenserie auf Platz 18 zurück. Grund für den Leistungsverlust war eine gebrochene Schlauchschelle eines Ladeluftrohrs.

Beim Boxenstopp arbeitete die Crew von BMW ALPINA im Rekordtempo und beseitigte das Problem. Jens Klingmann konnte sofort an seine gute Leistung vom Vortag anknüpfen und fuhr mehrmals die schnellste Rundenzeit. Am Ende hatte er sich dann von Platz 18 auf Rang 11 vorgekämpft und war mit 1:30.147 Minuten schnellster Pilot der ADAC GT Masters.

Am Ende überwog  trotz dem Handicap vom 2. Lauf die Freude über die wiederum starke Leistung von Auto, Team und Piloten, die das Projekt innerhalb von knapp einem Jahr vom Newcomer zum Siegkandidaten gemacht haben.

Nächster Einsatz für Jens Klingmann ist bereits am nächsten Wochenende (23. bis 25. Oktober 2009), wenn er mit dem BMW ALPINA B6 GT3 beim Finale der FIA GT3 Europameisterschaft antritt.
(Text: Ralph Monschauer - Motorsport XL)


Datum: 20/10/2009
Autor: David Karich
David Karich

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Jens Klingmann mit Pole Position und Platz zwei in Oschersleben

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Jens Klingmann (zweiter von rechts) auf dem Podium der ADAC GT Masters

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Kurz vor dem Start: Jens Klingmann im Cockpit des BMW ALPINA B6 GTR



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